Stippvisite in Worms

20.10.2017

Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) auf Stippvisite im Tiergarten Worms.

Dr. Herbert Reuter, GEH-Koordinator und Rassebetreuer, begutachtet den Bauernhof des Tiergartens, Rervierleiterin Jennifer Natusch und Marco Mitzinger begleiten ihn dabei.
Dr. Herbert Reuter, GEH-Koordinator und Rassebetreuer, begutachtet den Bauernhof des Tiergartens, Rervierleiterin Jennifer Natusch und Marco Mitzinger begleiten ihn dabei.

Im Dialog mit Tiergartenleiter Marco Mitzinger und Revierleiterin Jennifer Natusch begutachten sie gemeinsam das Revier Bauernhof: Hier lebt das Glanrind neben dem Pfalz-Ardenner-Kaltblut und den Bunten Bentheimer Landschweinen – die Bergschafe und die Thüringer Waldziegen sind in der Nachbarschaft zu finden, hier und da sind Westfälische Totleger im Freilauf auszumachen und weitere gefährdete Hühnerrassen sind im neuen Tiergarten-Hühnerhof zu bestaunen.

Für die Haltung und Zucht der vom Aussterben bedrohten Tierrassen erhielt der Bauernhof des Tiergarten Worms 2014 bereits eine Auszeichnung: Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen würdigte die Aktivitäten des Tiergartens und erklärte die Einrichtung zum Arche-Park. Seitdem ist er somit einer von über 100 Archen der GEH, die der Lebenderhaltung und Erhaltungszucht gefährdeter Rassen in unterschiedlicher Ausrichtung einen konkreten Rahmen bieten. „Ein schöner Park! Und der Bauernhof des Tiergartens erfüllt alle Anforderungen unserer Gesellschaft und stellt einen besonders vorbildlichen Betrieb dar“, lobte Dr. Reuter. Der Tiergarten habe ihm in 2014 schon sehr gut gefallen, nun sei die Weiterentwicklung aber nochmals deutlich sichtbar.

In Deutschland stehen über 100 Rassen auf der „Roten Liste der gefährdeten Nutztierrassen“ der GEH, die regelmäßig von Fachleuten und den Rassebetreuern der Gesellschaft aktualisiert wird. Um diese gefährdeten Rassen geht es in dem 1995 ins Leben gerufenen Arche-Projekt. Ziel des Projektes ist es, diese Rassen in der landwirtschaftlichen Produktion zu halten, ihr Leistungspotential und ihre besonderen Eigenschaften gezielt zu nutzen und so deren langfristige Erhaltung zu gewährleisten. Hierbei unterstützen die Aktivitäten des Tiergartens, so Marco Mitzinger: „Es ist uns sehr wichtig, den Fortbestand besonders der gefährdeten Spezies zu gewähren und für deren Erhaltung zu sorgen.“ Mit der Fertigstellung des Hühnerhofes in diesem Jahr konnte der lokale Bestand bei den Hühnerrassen noch erweitert werden und der Umbau des Streichelgeheges ermöglichte die Vergesellschaftung der Bergschafe mit den Thüringer Waldziegen, deren Gehege nun über Kletterbereiche hinweg miteinander verbunden sind. Die alten, vom Aussterben bedrohten Haustierrassen können jederzeit während der regulären Öffnungszeiten im Tiergarten Worms besucht werden.

 
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