Azara-Agutis haben Nachwuchs

20.03.2019

Im Exotenhaus sind die zwei Jungtiere zu bestaunen.

Wer leise ist und ein wenig Zeit und Ruhe mitbringt, könnte die Tiere auch beim Säugen beobachten.
Wer leise ist und ein wenig Zeit und Ruhe mitbringt, könnte die Tiere auch beim Säugen beobachten.
Wir bitten um Achtung der Ruhe - die Tiere sollen sich jederzeit zurückziehen können!
Wir bitten um Achtung der Ruhe - die Tiere sollen sich jederzeit zurückziehen können!

Wer in den vergangenen Tagen bei uns im Tiergarten war, hatte sicher schon die Möglichkeit einen Blick auf unseren Nachwuchs im Exotenhaus zu werfen. Dieser ist übrigens auch der Grund für die temporäre Zweiteilung der Anlage – der jungen Familie sei ein wenig Ruhe gegönnt. Derzeit dreht sich dort (fast) alles um die Azara-Agutis, die nach einer Tragzeit von knapp vier Monaten nun zwei Jungtiere haben. Agutis sind Nestflüchter, sie nehmen ihre Nahrung selbst auf und laufen den Eltern hinterher. Ihr werdet sie also immer mal durch das Exotenhaus flitzen sehen. Wenn Ihr Euch Zeit nehmt und schön leise seid, dann habt Ihr am meisten von den süßen Tieren – sie trauen sich dann aus ihrer Höhle raus – und mit ein wenig Glück könnt Ihr ihnen auch beim Säugen zusehen. Zwar nehmen sie schon selbst feste Nahrung auf, werden aber noch etwa drei bis vier Wochen von der Mutter gesäugt.

Agutis sind Nagetiere aus Mittel- und Südamerika, die in kleinen Familiengruppen oder paarweise zusammenleben. Es handelt sich bei ihnen um tagaktive Tiere. Pärchen bleiben meist ihr ganzes Leben lang zusammen, sie sind monogam. Die territorialen Tiere leben in festen Revieren, deren Größe abhängig ist vom Nahrungsangebot des Reviers. Die Reviere werden gegen Artgenossen verteidigt.  Azara-Agutis sind soziale Tiere, die viel Zeit der gegenseitigen Fellpflege widmen. Und sie sind bekannt für ihr starkes Gebiss – sie knacken wirklich jede harte Nuss! Agutis sind die einzigen Tiere, die die Schale von Paranüssen mit ihren Zähnen knacken können. Und darum heißt es auch: „Bitte nicht streicheln, wir können beißen.“

Durch die Abholzung des Regenwaldes ist der Lebensraum der Tiere gefährdet und seit 1996 gelten sie laut der Roten Liste gefährdeter Arten als bedrohte Art.

 
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